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NWZ Bericht vom 18.08.2007
 
 
„Da findet eine richtige Hetzjagd statt“
HUNDEVERBOT  Jetzt machen die Halter mobil – Auch Unterschriftenaktionen und Infostände geplant
 
VON EVELYN EISCHEID
 
 
ELSFLETH - Sie fühlen sich diskriminiert, ausgegrenzt, verfolgt. Und dennoch hoffen Hundehalter aus Elsfleth und Berne, dass es ihnen gelingt, die verhärteten Fronten aufzuweichen. Am Donnerstagabend trafen sich rund 50 Hundehalter mit ihren Hunden zum zweiten Mal auf dem Aldi-Parkplatz in Elsfleth, um die Ergebnisse eines am Dienstag im Rathaus stattgefundenen Gesprächs mit den Fraktionsvorsitzenden sowie Mitarbeitern der Stadtverwaltung zu erörtern und Unterschriftenaktionen zu planen. Zu dem nichtöffentlichen Treffen im Rathaus hatte FDP-Fraktionschef Horst Kortlang eingeladen. Hintergrund ist das von der Stadt beschlossene Hundeverbot zwischen April und Oktober am Oberhammelwarder Strand und auf dem Elsflether Sand.
 
„Der Rat der Stadt Elsfleth hat uns Gesprächsbereitschaft signalisiert und ein für beide Seiten verträgliches Arrangement im nächsten Jahr in Aussicht gestellt“, berichteten am Donnerstag die Sprecherinnen der Gruppe, Susanne Grimsehl und Dagmar Dodel, „allerdings wurde uns auch nahegelegt, mit unserem Anliegen nicht an die Presse zu gehen. Das werten wir als Anschlag auf die Pressefreiheit.“
 
Die Hundebesitzer sind der Meinung, dass es sich in Oberhammelwarden und auf dem Elsflether Sand nicht um offiziell ausgewiesene Badestrände handelt. Dann müsste dort auch eine Badeaufsicht vor Ort sein, hieß es.
 
Ein Elsflether Hundehalter fand starke Worte für die Situation, die er nach eigener Aussage in Oberhammelwarden erlebt hat: „Da findet eine richtige Hetzjagd statt, Spaziergänger mit Hunden werden beschimpft, mit Video-Kameras gefilmt und fotografiert und man droht, die Fotos dem Bürgermeister zu schicken.“ Dennoch: „Wir sind kompromissbereit“ betonten die Sprecherinnen, „und wir wollen mit Unterschriftenaktionen und eventuell auch Infoständen die Öffentlichkeit überzeugen, dass auch Hundehalter Rechte haben
 
 
 
 
Sie wollen sich nicht unterkriegen lassen: Hundehalter aus Elsfleth und Berne bei einem Treffen in der Elsflether Innenstadt. BILD: EVELYN EISCHEID
Es scheint wieder Bewegung in die Debatte über Hunde am Strand zu kommen. Hundehalter sehen Anzeichen, dass das zurzeit geltende Verbot gelockert wird.
 
 
 

 
20.08.2007
 
Meine persönlichen Erkenntnisse des Hundebesitzertreffens vom 16.08.2007/Aldi-Parkplatz :
 
- Es sollten weitere Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt geführt werden.
 
- Trotzreaktionen, wie eine gemeinschaftliche Nichteinhaltung der Verordnung, halte ich für nicht ratsam. Zumal diese Handlung zu  weiteren negativen Äußerungen der Hundeverbotbefürworter führen könnte.
 
 
- Als einen sehr guten Vorschlag empfand ich unsere Interessen dem Bürgermeister von Elsfleth direkt zu schildern.
Adresse :
Bürgermeister der Stadt Elsfleth
 
Herr Möhring
Rathausplatz 1
26931 Elsfleth
 
Wer Probleme mit dem Formulieren hat, bzw. keine Zeit kann sich hier einen Vordruck herunterladen.
 
Zusätzlich werden in verschiedenen Geschäften und Tierarztpraxen Unterschriftenlisten ausliegen z.B. in der TA-Praxis
 
Dr. Klukas
Hermann-Allmers-Str. 22
26931 Elsfleth
 
Vagt Talke Tierarztpraxis 
Eckfleth 27
26931 Elsfleth
 
Tierpsychologin
Albert-Gräperstrasse 21
26931 Elsfleth
 
 
- Wir sollten uns besser organiesieren! Bitte schickt mir eine Mail, wenn Ihr ein Interesse daran habt.
 
 
Wuff,
 
Hanna Friederike Wieters und Gina

 Mail an Hundefreunde Wesermarsch

 
 
 

Auszug von der sehr Informatven Mail von Volker K. :
(Die gesammelten Urteile zum Thema Hundeverbot bzw. Leinenzwarg gibt es auf Anfrage)
 
 
Vorschläge zum weiteren Vorgehen gegen die Elsflether VO könnten sein:
 
Gibt es Statistiken etc. über die Gefährlichkeit von Hunden an den Stränden? Hier wären die Leute gefragt, die den Sitzungen beigewohnt haben. Oder man erfragt bei der Stadt die Grundlage für die VO.
Gibt es einen Hundehalter, der als Jurist die Sachlage in den anderen VO fachlich unter die Lupe nimmt, ob es durch den Präzedenzfall des OVG Lüneburg Möglichkeiten zur Klage gegen die Stadt Elsfleth gibt. Oder kennt jemand einen befreundeten Anwalt, der das übernehmen könnte?
Es soll mittlerweile die ersten Bußgelder gegen Hundebesitzer gegeben haben. Ist von denen jemand rechtsschutzversichert und würde eventuell dagegen klagen?
Ich hoffe, mit der Recherche ein wenig zum Vorgehen gegen die unsägliche VO beigetragen zu haben. Und natürlich bleibe ich auch weiterhin am Ball.
 
Für die Leute, die ein Bußgeld bekommen haben, vielleicht noch folgendes Urteil zur Information:
 
„Bei einem Verstoß gegen die Anleinpflicht ist eine Geldbuße von 250 Euro unvertretbar hoch, wenn keine besonderen Umstände (z.B. die Gefährdung anderer) vorliegen. Bei einem Vergleich mit ebenfalls häufig vorkommenden Verkehrsverstößen erscheint ein Bußgeld von 20 Euro angemessen. (OLG Düsseldorf; Az.: IV-5 Ass-Owi205/06“ (aus Zeitschrift: Der Hund, Nr. 8/2007)

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